Terrassendielen aus Massivholz

Farbe, Zeichnung, Duft, fühlbare Struktur und ein gutes Gefühl beim Gehen: Jede unserer Terrassendielen aus Massivholz besitzt eine Einzigartigkeit, wie sie nur die Natur schaffen kann. Ob ruhig oder lebhaft, gemütlich oder elegant, geradlinig oder phantasievoll – unsere Terrassenhölzer sind wie ihre Besitzer von unterschiedlichen Wesenszügen geprägt. Holz überrascht garantiert auch Sie!

Heimische, europäische Hölzer zeichnen sich ganz besonders durch ihre unverkennbaren Charaktere und durch ihre unnachahmliche Zeichnung aus, während exotische Holzarten eher gleichmäßige Bodenbilder zeigen.

Sibirische Lärche

Die Sibirische Lärche ist das härteste und schwerste Nadelholz. Dank ihrer speziellen Inhaltsstoffe besitzt sie eine natürliche Resistenz gegen Schimmel und holzzerstörende Pilze. Diese Eigenschaft besitzen sonst nur die Holzarten aus den tropischen Wäldern. Auf Grund des kurzen sibirischen Sommers wächst die sibirische Lärche sehr langsam. In den engen Jahresringen bildet sich ein hoher Anteil an Spätholz, mit wesentlich besserer Verkernung und deutlich höherer Festigkeit und Härte als bei der europäischen Lärche. Russland besitzt mit ca. 50 % die größten Nadelholzreserven der Welt (größtenteils sibirische Lärche) und verzeichnet jährliche Zuwächse.

Heimische Lärche

Charakteristisch für den Lärchenkern ist eine deutlich strukturierte Zeichnung der Jahresringe, die von knopfförmigen Ästen durchbrochen ist. In Farbschattierungen von gelblich-weiß über braun bis ziegelrot hat die Lärche einen lebendigen, freundlich wirkenden Auftritt. Der hohe Harzgehalt ist für den typischen Holzduft verantwortlich. Im Lauf der Zeit dunkeln Lärchen-Terrassendielen stark nach. Die harzigen Inhaltsstoffe machen die Lärche sehr dauerhaft. Durch die stehende/schräge Jahrringlage wird die Diele dimensionsstabiler und es gibt kaum Riss- und Schieferbildung. Das Holz liegt ruhig und verdreht sich kaum. Die heimische Lärche hat die besten Ökobilanzwerte.

Sapelli

Die in Afrika heimischen Sapelli-Bäume ragen 45 m und weiter in den Himmel. Das Terrassenholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft weist nach sorgfältiger technischer Trocknung eine zufriedenstellende Formstabilität auf. Frisch geschnitten erscheint Sapelli-Kernholz in lachsfarbener Tönung. Im Lauf der Zeit entwickelt es eine satte, rötlich-dunkelbraune Färbung mit charakteristischem Goldglanz – vergleichbar mit Mahagoni. Das Edelholz wirkt wie mit feinen, kurzen Strichen schraffiert, die Fläche erscheint in eleganter Ästhetik. Die feinporige Textur verleiht Sapelli-Terrassendielen eine kompakte, glatte Oberfläche.

Bangkirai

Bangkirai-Bäume (Baumart: Shorea laevis) wachsen vor allem in Indonesien und Südostasien. Ihr Holz wird in den Herkunfts-Gebieten traditionell im Außenbereich eingesetzt. Auch in Europa sind die hervorragenden witterungsbeständigen Eigenschaften schon lange bekannt. Charakteristisch für Bangkirai-Terrassendielen sind die hellbraune bis rötliche Farbgebung, die von Diele zu Diele unterschiedlich sein kann, sowie die kaum sichtbare Zeichnung. Als Terrassen-Deck ergeben Bangkirai-Dielen daher ein eher ruhiges, Ton in Ton schattiertes Bodenbild.

Cumaru

Cumaru zählt zu den widerstandsfähigsten und dauerhaftesten Hölzern, und ist ein Schwergewicht mit überdurchschnittlich fester Konsistenz. Der Baum erreicht in seinen Wuchsgebieten im tropischen Südamerika eine Höhe von rund 30 m. Die Cumaru-Terrassendiele präsentiert sich weitgehend astfrei und besitzt eine matte, schoko- bis rotbraune Färbung. Sie ist von einer dichten, wellenartigen Zeichnung durchzogen. Durch die unterschiedliche Hell-Dunkel-Schattierung der einzelnen Dielen ergibt sich ein lebendiges und dennoch farblich harmonisches Terrassenbild. Die feine und gleichmäßige Textur von Cumaru-Terrassendielen fühlt sich an der Oberfläche glatt und angenehm an.

Ipé

Sehr dauerhaft, dimensionsstabil und mechanisch hoch belastbar: Mit diesen Eigenschaften ist südamerikanischem Ipé ein langfristiger, glänzender Auftritt als Terrassendiele garantiert. Der Baum wächst bis zu 30 m in die Höhe und ist in der Regel bis zu 20 m astfrei. Das Kernholz ist in frischem Zustand hellbraun bis hellgelb-grün und dunkelt später zu dunkelbraun bis oliv nach. Die Farben der einzelnen Dielen variieren und ergeben ein abwechslungsreiches Bodenbild. Der gleichmäßige, fein gezeichnete Faserverlauf sorgt für eine natürliche Glanzoptik. Hohe Dichte und feine Textur runden das buchstäblich glatte Bild der Ipé-Terrassendiele ab.

 

Accoya

Wer auf der Suche nach einem soliden Holz aus nachhaltiger Waldkultur ist, welches absolut unbelastet, formstabil und in der Lebensdauer jedem tropischen Holzart überlegen ist, der hat es mit Accoya gefunden. Dieses besonders veredelte Holz bietet eine verdreifachte Karboneinlagerung, stellt aber trotzdem kein Recycling-Problem dar. Accoya ist ein absolutes Paradebeispiel für anspruchsvolle Holz-Bearbeitungstechnologie. 

 

Teak

Teak stammt ursprünglich aus den Monsungebieten Süd- und Südost-Asiens. Es zählt wohl zu den bekanntesten Hölzern, nicht nur im Freiluft-Bereich. Dieses klassische Terrassenholz ist in Sachen Outdoor-Einsatz bestens erprobt. Edles Teak beeindruckt durch seine Dauerhaftigkeit und hohe natürliche Resistenz ebenso wie durch seinen überzeugenden, ästhetischen Auftritt. Die Teak-Terrassendiele in hellem Lederbraun weist in ihrer Farbgebung Ähnlichkeit mit europäischem Nussholz auf. Unter Sonnenlicht dunkelt sie etwas nach. Zu ihren Kennzeichen zählt die deutlich strukturierte Zeichnung, die jeder Diele einen einzigartigen, spannenden Charakter verleiht.

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JAF Terrassen-Designer

Ob WPC, thermisch modifiziertes, heimisches oder exotisches Holz – mit dem JAF Terrassen-Designer können Planer den „Wohnsalon im Freien“ inklusive Unterkonstruktion, Stellfüßen, Befestigung und weiteres Zubehör entwerfen und in verschiedenen Varianten ausprobieren. So erhalten Sie in nur wenigen Klicks eine vollständige Materialliste inklusive Aufbau-Skizze.

Thermoholz

Terrassendielen aus Thermoholz zeigen bei jeder Wetterlage hohe Formstabilität und eine geringe Anfälligkeit zu Rissbildung. Thermisch modifiziertes Holz ist auch weitgehend resistent gegen Pilzbefall.

WPC

Mit seinem Mix aus Holz und Kunststoff vereint WPC (Wood Plastic Composite) die guten mechanischen Eigenschaften des natürlichen Rohstoffs Holz und die Widerstandsfähigkeit von Kunststoff.