Holz Unterkonstruktion

Holz-Unterkonstruktionen in der Fassade haben sich seit mehreren hundert Jahren bewährt. Die herausstechendsten Vorteile sind einerseits die geringe Wärmeleitfähigkeit und die geringe Ausdehnung, aber auch die Tatsache, dass Holz ein nachwachsender Rohstoff ist. Zur Gewährleistung der Dauerhaftigkeit ist unbedingt ein wirksamer, verlässlicher Holzschutz der Holz-Unterkonstruktion vor Feuchtigkeit vorzusehen.

Je nach Rahmenbedingungen ist ein konstruktiver Holzschutz oder ein zusätzlicher chemischer Holzschutz notwendig. Nur in der Gebrauchsklasse 0, das sind Fassaden, die durch Dachvorsprung geschützt sind und geschlossene Fugen aufweisen, kann der chemische Holzschutz entfallen.

Es müssen rundum gehobelte, vorgetrocknete (Holzfeuchtigkeit 15 %±3 %) Latten, z.B. Fichte, Tanne, Kiefer oder Lärche, sowie ein Hinterlegungsband aus EPDM mit einer Mindestdicke von 1,2 mm verwendet werden, um den Nässeeintritt über die Schraube in die Unterkonstruktion zu verhindern. Das Eindringen von Feuchtigkeit hinter das EPDM Band ist in Bereichen der Attika oder Fensteranschlüsse unbedingt zu vermeiden!
Bei der Errichtung von Holz-Unterkonstruktionen für Fassaden gelten die Verarbeitungsrichtlinien der Holzbautechnik bezogen auf Einbauort oder sonstige Regelwerke, die den Stand der Technik darstellen. Die Einhaltung der Richtlinien obliegt dem Verarbeiter.

Bitte beachten Sie die FunderMax Montageinformationen!


Quelle: Auszug aus FunderMax „Technik Exterior Ausgabe Jänner 2015“.

Leistenabstand Unterkonstruktion

Der Unterkonstruktionsabstand (Lattung) entspricht überlicherweise der Riegelkonstruktion und sollte ca. 60 cm betragen. (Die Breite der Dämmung STEICOflex entspricht 57,5 cm).

 

Belüftung/Hinterlüftung

Der Abstand zwischen Wandbilder und Fassadenelement sollte mindestens 1 cm sein, bzw. entspricht der Mindestdimension der konstruktionslatte 24 x 40 mm bei einem Maximalabstand von 60 cm.
 

Quelle: „Fassaden aus Holz“ von pro:Holz und Holzforschung Austria, 2010

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