Holzweichfaserdämmstoffe

Steico
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Natürlich. Die Vorteile liegen auf der Hand.

Natürliche Holzfasern weisen alle Vorteile des Naturbaustoffs Holz auf. Die flexiblen Dämmplatten sind diffusionsoffen, sodass Feuchtigkeit nach außen gelangen kann – ähnlich wie bei guter Funktionskleidung. Weitere Vorteile sind:
 
  • Lärmschutz: Dank der faserigen Struktur und der höheren Rohdichte leisten diese Dämmstoffe einen wichtigen Beitrag zum Schallschutz – vom Straßen- oder Fluglärm bis hin zur Trittschalldämmung.
  • Hitzeschutz im Sommer: Diese Dämmstoffe setzen der sommerlichen Hitze durch ihre hohe Rohdichte deutlich mehr Widerstand entgegen, sodass es im Gebäudeinneren angenehm kühl bleibt.
  • Kälteschutz im Winter: Dank der porösen Struktur schließen Holzfaser-Dämmstoffe viel Luft ein und bieten so effizienten Kälteschutz. Ob Holzbau- oder Massivbauweise, von der Dämmung nach EnEV-Anforderungen (Energieausweis) bis zum Passivhaus: Es gibt eine ökologische Lösung.
  • Diffusionsoffen und regensicher: Mit Holzfaser-Dämmstoffen kann Wasserdampf nach außen entweichen. Das verhindert Schimmel und Konstruktionsschäden. Gleichzeitig bieten wasserabweisende Produkte wirksamen Schutz vor der Witterung.
  • Spart Energie und steigert den Gebäudewert: Sie erhalten ein umfassendes Dämmstoffsortiment für Dach, Decke, Wand und Fassade bei Neubau und Sanierung: So können Sie den Energieverbrauch drastisch reduzieren und steigern gleichzeitig den Wert der Immobilie.

Sauna im Haus?
Besser gut dämmen.

Wer seine Wohnräume – besonders unter dem Dach – im Sommer vor Überhitzung schützen möchte, der hat mit der Auswahl des richtigen Dämmstoffs einen wichtigen Schritt getan: Dieser sollte durch seine Wärmespeicherfähigkeit den Wärmefluss von außen bis ins Rauminnere so stark wie möglich dämpfen und zeitlich erheblich verzögern.

Die gute Nachricht
Holz ist unter den Baumaterialien jener Werkstoff, der die höchste Wärmespeicherfähigkeit besitzt. Deshalb bieten Dämmplatten aus Holz im Vergleich zu konventionellen Dämmstoffen einen erheblich besseren Hitzeschutz im Sommer.

Die Wärmespeicherfähigkeit ist generell ein wichtiger Punkt: Sie sorgt dafür, dass die entstehende Wärmeenergie von der Holzfaserdämmung aufgenommen, lange gespeichert (Phasenverschiebung) und nur in geringen Mengen an den Innenraum weitergeleitet wird (Amplitudendämpfung). Da in der nächtlichen Abkühlphase die gespeicherte Wärmeenergie wieder an die Außenumgebung abgegeben wird, fällt die Temperaturschwankung im Innenbereich sehr gering aus.

So sieht die Umsetzung aus
Zum sommerlichen Hitzeschutz tragen bekanntermaßen konstruktive Einflüsse wie Lage und Größe der Fenster, Luft- und Winddichte des Gebäudes sowie eine hinterlüftete Konstruktion bei. Entscheidend ist aber vor allem auch die Materialwahl des Dämmstoffes: Er muss sowohl gegen Kälte im Winter als auch gegen Hitze im Sommer schützen. Holzfaserplatten erfüllen beide Anforderungen in besonderem Maße.