Was nun: Steinwolle oder Glaswolle?

Glaswolle ist leicht, lässt sich hervorragend komprimieren und sehr gut verarbeiten. Durch ihr geringes Gewicht und da sie besser klemmt, wird sie in der Regel im Steildachbereich eingesetzt.

Steinwolle hingegen hat bessere Schalldämmeigenschaften und verträgt Temperaturen bis 1.000° C. Sie findet ihre Anwendung als Trennwandplatte oder zur Bodenisolierung – denn sie ist schwerer, brandsicherer und aufgrund ihrer besonderen Akustikeigenschaften besonders zur Raumabschottung und Schalldämmung von innen und außen geeignet.

Letztendlich ist es eine reine Geschmackssache und eine Frage des Verwendungszweckes, für welches Material Sie sich entscheiden.
 

Materialkunde: Hier geht’s ins Detail

Glaswolle besteht aus Quarzsand, Soda, Dolomit und Kalkstein. Sie enthält oft bis zu 70 Prozent Altglas. Steinwolle besteht im Gegensatz dazu aus Basalt und Diabas. In beiden Fällen werden die Rohstoffe geschmolzen, zu Fasern geschleudert und mit Bindemittel versehen. Mineralfaser-Dämmstoffe sind als Platten, Bahnen und Filze erältlich.