Brettsperrholz
Brettsperrholz besteht aus mindestens drei kreuzweise verlegten, flächig miteinander verklebten Brettlagen aus Nadelholz. Vor der Verklebung werden die Einzelbretter visuell bzw. maschinell festigkeitssortiert und gehobelt. Der Querschnitt muss symmetrisch aufgebaut sein. Die Einzelbretter können seitenverleimt und in Längsrichtung durch Keilzinkung verbunden sein. Durch den kreuzweisen Aufbau sind Brettsperrholzelemente einerseits sehr formstabil und können andererseits Lasten sowohl längs wie auch quer zur Haupttragrichtung übertragen.
Brettsperrholz darf in den Nutzungsklassen 1 und 2 eingesetzt werden, d.h. für zu erwartende Ausgleichsfeuchten von bis zu 20%. Damit ist ein Einsatz sowohl im Inneren von Gebäuden wie auch im Freien unter Dach ("geschützter Vordachbereich") möglich.
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